Titelaufnahme

Titel
Wie man die GrazerInnen zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel motiviert : was eine Content Strategie zu einer Verhaltensänderung der GrazerInnen beitragen kann / von Kevin Griebaum
AutorInnenGriebaum, Kevin
GutachterBredl, Martin ; Wittenbrink, Heinz
Erschienen2016
HochschulschriftGraz, Fachhochschule Joanneum, Masterarb., 2016
Datum der AbgabeAugust 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Content Strategie / Holding Graz / Verkehr / Policy
Schlagwörter (EN)content strategy / Holding Graz / transport / policy
Schlagwörter (GND)Graz / Einwohner / Verhaltensmodifikation / Öffentlicher Personennahverkehr / Holding Graz - Kommunale Dienstleistungen GmbH / Content Management
URNurn:nbn:at:at-fhj:1-125 Persistent Identifier (URN)
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Wie man die GrazerInnen zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel motiviert [3.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das verkehrspolitische Ziel der Stadt ist es, bis zum Jahr 2020 den Modal Split im öffentlichen Verkehr von 20 % auf 24 % zu erhöhen, indem die Fahrgastzahlen der Graz Linien jährlich um durchschnittlich 3 % steigen sollen. Die vorliegende Arbeit ist eine Content Strategie, die dabei unterstützen soll, dieses Ziel zu erreichen. Dabei soll es zu einer dauerhaften Fahrgaststeigerung kommen, indem monatlich durch Online Maßnahmen 30 Jahreskarten Graz mehr verkauft werden. Über ein Tracking der Online Aktivitäten der Holding Graz und einem Content Audit wird herausgefunden, dass sich die UserInnen der Holding Graz Website hauptsächlich für die Fahrplanauskunft und die Ticketpreise interessieren. Auf Social Media und offline wird die Holding Graz als Gesamtkonzern fast ausschließlich über die Graz Linien wahrgenommen. Eine Umfrage im Rahmen der Personabildung ergab, dass die GrazerInnen, die noch keine KundInnen der Graz Linien sind, prinzipiell nicht abgeneigt wären, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Autofahren in Graz macht sie nicht glücklich, allerdings sehen sie es immer noch als „geringeres Übel“. Würde sich das Angebot (nicht der Preis) verbessern, stünde für viele einem Umstieg nichts mehr im Wege. Die Graz Linien müssen sich daher über diverse Maßnahmen als kompetenter Verkehrsdienstleister präsentieren. Die GrazerInnen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, müssen das Gefühl haben, dass der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel für den täglichen Arbeitsweg ein „Upgrade“ zum Individualverkehr ist. Allen voran muss aber die Stadt Graz zusammen mit den Graz Linien zuerst infrastrukturelle und personelle Maßnahmen setzen, um das Angebot zu verbessern. Passiert das nicht, kann nicht bewiesen werden, dass sich der Umstieg wirklich lohnt.

Zusammenfassung (Englisch)

The city's transport policy goal is to increase the modal split in public transport from 20% to 24% by 2020 by increasing the number of passengers on the Graz lines by an average of 3% a year. The present work is a content strategy designed to help achieve this goal. It should come to a permanent passenger increase by monthly 30 more season tickets are sold by online measures Graz. Through a tracking of the online activities of Holding Graz and a content audit, it is found out that the users of the Holding Graz website are mainly interested in the timetable information and ticket prices. On social media and offline the Holding Graz is perceived as a whole company almost exclusively over the Graz lines. A survey in the context of the formation of people showed that the people of Graz, who are not yet customers of the Graz Lines, are in principle not averse to switching to public transport. Driving in Graz does not make you happy, but you still see it as a "lesser evil". If the offer (not the price) improved, nothing would stand in the way of a change for many. The Graz lines must therefore present themselves as a competent transport service provider through various measures. The people of Graz, who drive to work by car, must have the feeling that switching to public transport for their daily commute is an "upgrade" to private transport. Above all, however, the city of Graz, together with the Graz lines, must first set infrastructural and personnel measures in order to improve the offer. If that does not happen, it can not be proven that the transition is really worthwhile.

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